Offizieller Lotus Service- und Ersatzteilpartner

Bruno Weibel Inhaber

Bruno Weibel Inhaber

Bruno Weibel ist 1978 geboren und in Urdorf aufgewachsen. Er ist gelernter Elektroniker und von Kindsbeinen an autobegeistert. 1999 kaufte er einen Lotus Elise. 2000 beginnt er als Mechaniker bei Schaffner Racing. Seit 2009 ist er Inhaber von Schaffner Racing. 2015 & 2017 wird er Europameister der FIA Formel Junior.

Schon als kleiner Junge war Bruno autobegeistert. Zahlreiche Zeichnungen aus der Schulzeit belegen dies. Beliebtestes Sujet: Rennfahrer und ihre Rennwagen. Bruno's Vater jedoch rät von einer Lehre als Automechaniker ab. So entscheidet sich Bruno für eine Elektroniker-Ausbildung bei der Firma Tettex, die Hochspannungsmessgeräte herstellt.

Nach zwei Schicksalsschlägen, seine Eltern sterben kurz hintereinander, kauft sich Bruno Weibel einen Lotus Elise, um die Freude am Leben wiederzufinden und kommt so mit Bruno Schaffner in Kontakt, dem zur selben Zeit ebenfalls ein schwerer Schicksalsschlag widerfahren war. Schaffner's Sohn, der die Firma eines Tages hätte übernehmen sollen, verunglückte auf einer Probefahrt auf dem Beifahrersitz tödlich. Weibel, zwar nicht ausgebildeter Automechaniker, jedoch autoaffin und mechanisch geschickt, fängt probeweise bei Schaffner zu arbeiten an. Die Chemie zwischen den beiden stimmt von Anfang an, die Arbeitsleistung ebenso. Weibel hat bei Schaffner Racing eine erfüllende Arbeit gefunden und Schaffner einen potenziellen Nachfolger. Zehn Jahre später übernimmt Weibel die Firma von Schaffner und macht daraus eine GmbH.

Nach sieben Jahren "Race-Abstinenz" steigt Bruno Weibel 2015 wieder ins Cockpit und gewinnt auf Anhieb den Europameister-Titel der FIA Formula Junior. Und dies mit einem deutlich schwächer motorisierten Rennwagen wie seine Konkurrenz. Dafür mit einem geschichtsträchtigen: 1961 wurde die Schweizer Rennfahrerlegende Jo Siffert mit genau diesem Auto ebenfalls auf Anhieb Europameister. 2016 wird er Vize-Europameister und 2017 holt er sich abermals den Europameister-Titel. Für die beiden Abschluss-Rennen im 2017 leiht er sich einen Stanguellini, um 1:1 in derselben Klasse gegen seinen direkten Kontrahenten zu fahren. Und am Ende zu gewinnen. 2018 wechselt er in die Königsklasse der Formel Junior, die Klasse E1, da wo die richtig harten Brocken fahren. Trotzdem gewinnt er auch diese Klasse auf Anhieb. Den Europameistertitel muss er 2018 jedoch seinem Kunden und Freund Colin Nursey abtreten, tut dies aber mit grosser Freude, denn Nursey's Motor & Getriebe wurden ebenfalls von Weibel aufgebaut, somit kamen im Jahr 2018 zwei der weltweit besten Formel Junior Rennwagen aus dem Hause Schaffner Racing.

Fährt selbst: Lotus Elan Sprint (1971), Lotus Elise MK1 (1999), Lotus 2Eleven (2007)